Gemeinde Dörrenbach

St. Martin Dörrenbach - Wehrkirche und Simultaneum

Wehrkirche St. Martin Dörrenbach, Aussenansicht  

 

 

 

 

Maria Hilf - Die Kolmerbergkapelle

Kolmerbergkappelle Maria Hilf, Aussenansicht Südwestlich von Bad Bergzabern, über dem idyllischen Dorf Dörrenbach, erhebt sich auf dem Kohlbrunnerberg - im Volksmund Kolmerberg genannt - die Kapelle Maria Hilf. Das aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammende Gnadenbild, eine Madonna mit Kind, und das bis 1531 bestehende Klösterchen deuten auf die spätmittelalterliche Wallfahrt. In der Reformationszeit wurde die Kapelle nicht mehr genutzt. 1602 ordnete der lutherische Herzog von Zweibrücken den Abriß an; den Chor ließ man jedoch stehen. Dieser wurde nach 1719 den Katholiken zurückgegeben und erweitert. Man legte auch einen Kreuzgang an und führte die Kreuzfeste als zusätzliche Wallfahrtstage ein. Während der Französischen Revolution wurde das Inventar zerstört; das Gnadenbild blieb jedoch verschont. Im Jahr 1800 kauften die Mitglieder des Dörrenbacher Fabrikrates (Verwaltungsrat) die Kapellenruine zurück.

Der Einsiedler Martin Schaaf baute sie dann zwischen 1804 und 1815 zu ihrer heutigen Form aus. 1840 erlaubte Bischof Nikolaus von Weis wieder den regelmäßigen Wallfahrtsgottesdienst, der fortan von den Pfarrern von Oberotterbach bzw. Schweigen-Rechtenbach betreut wurde. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Heiligtum schwere Schäden, die jedoch wieder behoben wurden.

Wallfahrtstage: Christi Himmelfahrt und Kreuzerhöhung.

Gottesdienste

Besonderheiten: Kreuzwegstationen um die Kirche. Ölberg. Klause mit Schlafsaal, Küche, WC.

Öffnungszeiten: zur Zeit wegen Schäden am Dachstuhl gesperrt.

Kontaktadresse: Eleonore Jüschke, Am Kolmerberg 30, 76889 Dörrenbach, Telefon 0 63 43/82 67.